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Alice1986
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 25.02.2011, 16:57    Titel: Bretton Woods Antworten mit Zitat

Hi, weiß jemand zufällig mit welche Folien man diese beiden Klausuraufgaben lösen kann?

*Erläutern Sie die grundsätzliche Funktionsweise des Bretton Woods-Systems. Warum ist es 1971 gescheitert?*

*Diskutieren Sie den Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems unter dem Gesichtspunkt, warum das öffentliche Gut Weltwährungsordnung in seiner damaligen Form untergegangen ist.*

Irgendwie passt gar keine Folie dazu?!Oder muss man das selber aus dem Internet rausfinden?
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Maggy
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 25.02.2011, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe sowieso das Gefühl, dass die Klausuren nur mit dem Skript nicht gut zu lösen sind. Die Fragestellung geht doch meist über das Skript hinaus und ohne Vorlesung ist das wahrscheinlich schwierig denke ich ... Sad
Wie lernt ihr denn für die Klausur?
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Alice1986
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 25.02.2011, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Weiß wirklich keiner die Folien dazu? Sad
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Flueger
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 25.02.2011, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Alice1986 hat folgendes geschrieben::
Weiß wirklich keiner die Folien dazu? Sad

Ich weiß. Ab Seite 671 Krugman, Obstfeld.
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block36
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 496

BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

ich vermute auch, dass die Vorlesung schon recht wichtig war. Hab selten soo viel mitgeschrieben und muss es auch noch alles zusammen fassen...
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Flueger
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Anmeldungsdatum: 27.05.2007
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 00:24    Titel: Re: Bretton Woods Antworten mit Zitat

Funktionsweise

• Historie:
Das Abkommen des Währungssystems wurde in Bretton Woods 1944 zwischen 29 Staaten verhandelt und 1945 ratifiziert; 2 Alternativpläne von White und Keynes; Hauptanliegen: Verhindern von beggar-thy-neighbour Politik (Erfahrung der Abwertungswettläufe der 30er Jahre) und flexiblere Geldpolitik bei Währungskonvertibilität (Erfahrung der Weltwirtschaftskrise 1929); Gründung des Internationalen Währungsfonds IWF 1947 und Inkrafttreten des Abkommens; ab ca. 1960 realisiert sich die Währungskonvertibilität für die meisten Länder (Ende der Übergangsphase);

• Spielregeln:

Für Leitwährungsland USA

1) Garantierter Umtausch von Dollars in Gold zu 35 $ pro Feinunze Gold durch US Zentralbank Î konditioniert US-Geldpolitik Î Konstruktionsfehler (1): keine Sanktionierung bei Aufgabe des Versprechens

2) Keine Wechselkursinterventionspflicht (Î Keine Abwertung des Dollars möglich, sondern nur Aufwertung aller (n-1)-Währungen gegenüber dem Dollar Î Konstruktionsfehler (2)

3) Freier Kapitalverkehr

Für andere Länder ((n-1)-Länder)

1) Währungskonvertibilität (Ausländerkonvertibilität)

2) Kapitalverkehrskontrollen möglich

3) Festlegen des Pari-Dollar (/-Gold)-Wechselkurses und Interventionspflicht (in Dollar) bei Über-/ Unterschreiten des Pari-Dollar-Kurses um mehr als 1%

4) Finanzierung von temporären Zahlungsbilanzschwierigkeiten durch eigene Dollar-Devisenreserven oder Devisenkredite vom IWF; Halten von Dollar-Devisenreserven (neben Gold) in kurzfristigen US-Staatsanleihen (T-Bills) auf dem US-Kapitalmarkt
5) Neutralisierung (Sterilisierung) der Wechselkursinterventionen ( ∆R = -∆K Î ∆G=0; R Währungsreserven, K Zentralbank-Kredite an Inländer, G nominale Geldmenge) ermöglicht kurzfristige geldpolitische Autonomie Î Konstruktionsfehler (3): keine Verpflichtung der
Geldpolitik, Zahlungsbilanzgleichgewicht sicherzustellen
6) Abwertung/Aufwertung bei „fundamentalem Zahlungsbilanzungleichgewicht“ ermöglicht langfristige geldpolitische Autonomie; Zustimmung durch IWF erforderlich, wenn Abwertung/Aufwertung > 10% vom erstmaligen Pari-Kurs. Î Konstruktionsfehler (4): keine genaue Definition für „fundamentales Zahlungsbilanzungleichgewicht“ Î erst
Währungskrise führt zu Abwertung Feste Wechselkurse, kurzfristig autonome Geldpolitik, kein freier apitalverkehr, asymmetrisches Festkurssystem;
Dollar: Transaktionswährung für internationalen Handel; Reservewährung;
Interventionswährung
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DerTobster
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 26.02.2011, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

so detailiert sind die einzelnen Punkte in der Vorlesung aber nicht besprochen worden
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