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Declan Bourne
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Anmeldungsdatum: 07.10.2008
Beiträge: 187
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 03.08.2011, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lieferung an den Erwerber heißt ja nur, dass entweder der Erwerber oder der Veräußerer den Gegenstand befördert oder versendet. Davon dass der Erwerber den Gegenstand befördert oder versendet steht ja nichts im Gesetz.
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bachelor
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Anmeldungsdatum: 22.01.2004
Beiträge: 920

BeitragVerfasst am: 03.08.2011, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Declan Bourne hat folgendes geschrieben::
Lieferung an den Erwerber heißt ja nur, dass entweder der Erwerber oder der Veräußerer den Gegenstand befördert oder versendet. Davon dass der Erwerber den Gegenstand befördert oder versendet steht ja nichts im Gesetz.

also ich versteh den §1a I Nr.3 a) UStG so:
"der unternehmer, der die lieferung ausführt", soll heissen: der unternehmer, der den gegenstand veräußert...

und nicht, dass dieser unternehmer den gegenstand physisch befördert...

entscheidend beim innergemeinschaftlichen erwerb ist also, das veräußerer (§1a I Nr.3) und erwerber (§1a I Nr.2) beide unternehmer sind...
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Declan Bourne
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Anmeldungsdatum: 07.10.2008
Beiträge: 187
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 03.08.2011, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Der Gegenstand muss ja von einem Mitgliedstaat in den anderen gelangen. Und eine Lieferung ist die Verschaffung der Verfügungsmacht, also ist das ganze schon physisch.
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Neusser
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Anmeldungsdatum: 11.01.2010
Beiträge: 47
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 03.02.2012, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Declan Bourne hat folgendes geschrieben::
Zu F. 103: Gem. § 1 Abs.1 Nr. 5 liegt ein steuerbater Umsatz bei sog. innergemeinschaftlichen Erwerb vor. Laut § 1a UStG muss dabei ein Gegenstadn vorliegen. Eine Gurkenkiste ist ein Gegenstand. Spanien und Deutschland gehören zum Gemeinschaftsgebiet, der Deutsche und der spanische Händler haben beide eine USt IdNr.. Dies weist darauf hin dass beide im Rahmen ihres Unternehmens handeln. Also liegt ein innergemeinschaftlicher Erwerb vor. Ort ist nach § 3d UStG dort, wo die Beförderung oder Versendung endet. Somit ist der Vorgang in Deitschland steuerbar.


Mal eine Frage zu der Sachlage. Es wird ja gesagt, dass der Feinkosthändler aus Duisburg eine dt. USt-IdNr. hat und der Großhändler aus Barcelona folglich eine spanische. Was hat das für eine Auswirkung auf das vorhandene Bestimmungslandprinzip? Es steht zwar im §3d S.2 UStG etwas von unterschiedlichen USt-IdNr., aber ich wüsste ehrlich gesagt nicht,wo die Gurken nun steuerbar sind. Jemand eine Idee?!
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Bobo
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Anmeldungsdatum: 20.10.2009
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 07.02.2013, 13:48    Titel: Re: Steuern I - Skriptaufgaben zur Umsatzsteuer Antworten mit Zitat

pactamah hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Zitat:
Folie 78: Der Z-Versandhandel verkauft Fahrräder innerhalb der EU. Besonders hohe Umsätze erzielt der Versandhandel in den Niederlanden (die niederländische Lieferschwelle ist überschritten). Am 10.05 bestellt der niederländische Privatmann K ein Damenfahrrad beim Z-Versandhandel. Da K Versandkosten sparen möchte, holt er das Fahrrad im benachbarten Deutschland ab.
Wie ist dieser Sachverhalt umsatzsteuerlich zu behandeln?


ruhende Lieferung (§3 VII UStG), Lieferung dort, wo sich Gegenstand bei der Verfügung befindet. Hier also Deutschland und dort auch steuerbar.


Nee, das ist eine ganz normale Lieferung nach §3A1, Ort der Lieferung nach §3A6 Deutschland. §3c greift nicht, weil Selbstabholung. Eine ruhende Lieferung liegt soweit ich weiß nur beim Verkauf von unbeweglichen Gegenständen vor.




Ist es also so, dass das Fahrrad vom Abnehmer nach §3 Abs. 6 BEFÖRDERT wird?

Somit ist der Ort der Lieferung, der Ort, an dem die Beförderung nach §3 Abs. 6 beginnt. --> Deutschland



Kann einer was dazu sagen, ob ruhende Lieferungen nur unbewegliche Gegenstände sind?
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Norbit
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Anmeldungsdatum: 08.02.2012
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 08.02.2013, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

wurden die aufgaben bzw. Beispiele ab folie 110 nicht mehr in der vorlesung behandelt?
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Li
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Anmeldungsdatum: 05.02.2013
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09.02.2013, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

im letzten Semester sind wir nur bis zur Folie 93 des Umsatzsteuergesetzes gekommen, d.h. nur bis dahin ist diesmal alles relevant...
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studi1995
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Anmeldungsdatum: 27.04.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18.08.2014, 22:28    Titel: Re: Steuern I - Skriptaufgaben zur Umsatzsteuer Antworten mit Zitat

bachelor hat folgendes geschrieben::
3. Einer in Deutschland ansässigen Privatperson wird Software entgeltlich per Internet von einem Anbieter mit Sitz in der Schweiz geliefert.

Die Dienstleistung des Softwareanbieters aus der Schweiz ist eine "auf elektronischem Weg erbrachte sonstigen Leistung" (§3a IV Nr. 13 UStG). Empfänger ist eine Privatperson im Gemeinschaftsgebiet (Deutschland), folglich ist der Umsatz ist in Deutschland steuerbar (§3a V UStG).

Dieses Empfängerprinzip soll ab 2015 auch für elektronische Leistungen von deutschen Unternehmen an Endkunden im EU Ausland gelten (Umsatzsteuer: der One Stop Shop der EU Kommission). Dann müssen Unternehmen in jedem EU Land Umsatzsteuererklärungen abgeben, in dem sie elektronische Leistungen an Privatkunden erbringen. Zur Erleichterung soll die Abgabe der Erklärungen aber alternativ auch über eine zentrale Plattform der EU (One Stop Shop) möglich sein.
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